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Verwaltungsservice Bayern

Leistungen

Angehörigenarbeit, Beantragung einer Förderung

Durch psychosoziale Beratung, begleitende Unterstützung und Entlastung der pflegenden Angehörigen von älteren pflegebedürftigen Menschen sollen die Fachstellen für pflegende Angehörige verhindern, dass die Angehörigen durch die oft über einen langen Zeitraum übernommene Pflege selbst erkranken und zum Pflegefall werden (Angehörigenarbeit). Die Träger von Fachstellen für pflegende Angehörige können eine Zuwendung im Rahmen einer Projektförderung erhalten.

Beschreibung

Zweck

Zweck der Förderung ist es, ein auf Dauer angelegtes und landesweites Angebot für pflegende Angehörige sicherzustellen, das die Pflegeberatung nach § 7a SGB XI oder das Versorgungsmanagement nach § 11 Abs. 4 SGB V ergänzt. Neben Angehörigen können auch sonstige nicht erwerbsmäßige Pflegepersonen und auch Betroffene beraten werden.

Gegenstand

Durch die Förderung soll eine flächendeckende Angehörigenarbeit durch Fachstellen für pflegende Angehörige sichergestellt werden. Aufgabe der Fachstelle für pflegende Angehörige ist es, kontinuierlich und in offener Zusammenarbeit mit allen am Pflegenetzwerk Beteiligten Angehörige psychosozial zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen.

Zuwendungsempfänger

Zuwendungsempfänger sind vorrangig die Verbände der freien Wohlfahrtspflege und die ihnen angeschlossenen Organisationen, freigemeinnützige Stiftungen sowie private Anbieter, soweit sie Angehörigenarbeit durchführen und Fachkräfte beschäftigen.

Zuwendungsfähige Kosten

Gefördert werden können die Kosten der Fachkraft.

Art und Höhe

Die staatliche Zuwendung wird als Festbetragsfinanzierung im Rahmen einer Projektförderung gewährt. Die mögliche Förderpauschale orientiert sich an der in der Fachstelle beschäftigten, berücksichtigungsfähigen Fachkraft. Für eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft beträgt die Pauschale jährlich bis zu einschließlich 20.000,00 Euro.

Voraussetzungen

Die einzelnen Voraussetzungen für die Förderung einer Fachstelle für pflegende Angehörige sind in Abschnitt I. 2. der Richtlinie für die Förderung im "Bayerischen Netzwerk Pflege" geregelt. Die Förderpauschale wird insbesondere für fortgebildete Pflegefachkräfte sowie für diplomierte und graduierte Sozialpädagoginnen bzw. Sozialpädagogen sowie Sozialarbeiterinnen bzw. Sozialarbeiter und andere vergleichbare akademische Qualifikationen gewährt, die aufgrund mehrjähriger Berufstätigkeit mit den Hilfemöglichkeiten für pflegende Angehörige vertraut sind oder an einer entsprechenden Fortbildung teilgenommen haben. Gesetzliche Leistungen sind vorrangig in Anspruch zu nehmen. Die Fachstellen für pflegende Angehörige benötigen eine kommunale Befürwortung durch den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt, in welchem bzw. welcher sie tätig werden wollen.

Verfahrensablauf

Der Antrag ist schriftlich beim Bayerischen Landesamt für Pflege zu stellen. Die bereitgestellten Vordrucke sind zu verwenden.

Hinweise

Die Förderung erfolgt ohne Rechtsanspruch im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Fristen

Die Antragstellung muss bis 31.12. des dem Förderjahr vorangehenden Jahres erfolgt sein.

Erforderliche Unterlagen

  • Projektbeschreibung (Aufbau, Umsetzung, Qualitätssicherung, Leitung)
  • Kommunale Befürwortung für die Fachstelle (Nachweis gemäß Abschnitt I. 2. Nr. 2.5.2.2 (RL)
  • Satzung und Vereinsregisterauszug
  • Weitere erforderliche Unterlagen für eine Antragstellung finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Kosten

keine

Rechtsbehelf

verwaltungsgerichtliche Klage

Zuständiges Amt

Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
Hofgraben 4
80539 München
+49 89 2114-0
+49 89 2114-300
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (siehe BayernPortal)
Stand: 17.02.2020

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